BERICHTE / FOTOS

Sommerbiathlon auf der Lenzerheide

Verfasst von: Dani

Um 06.00 Uhr war Treffpunkt in Bennwil bei Familie Niederhauser. Von dort fuhren 2 Autos mit den Familien Niederhauser und Thommen so wie dem Berichtschreiber nach Lantsch zur Biathlon Arena Lenzerheide, wo das dritte Rennen der Sommerbiathlon Serie statt fand. Vor Ort erwartete uns Familie Merz, die ihr Wochenende auf der Lenzerheide verbrachten. Sie hatten auch bereits die Startnummern für uns bezogen, so dass wir gleich mit der Wettkampfvorbereitung starten konnten. Um 09.30 Uhr stand das Einschiessen auf dem Programm. Die Jungs (Björn, Sven, Kjetil, Silas und Laurin) schossen sich mit den Luftgewehren für ihren Wettkampf ein. Susanne und ich schossen uns mit den Kleinkaliber Gewehren ein, da unser Volksbiathlon mit den KK-Gewehren ausgetragen wurde. Nach dem Einschiessen wurde zusammen die Streckebesichtigung absolviert, die wir gleichzeitig als Einlaufen nutzten. Als erste mussten Silas, Sven und Laurin bei den Knaben M11 starten. Sie mussten 3x 600 Meter absolvieren mit 2x Liegenschiessen. Silas reihte sich mit einem Schiessfehler unter die besten Schützen ein, auf der Laufstecke büsste er aber ewtas ein und wurde guter 6. Bei Sven war es gerade umgekehrt, er war bei den Laufschnellsten, büsste aber beim Schiessen mit 8 Fehlern zu viel Terrain ein und wurde schliesslich 16. Leider gar nichts passte bei Laurin zusammen, 9 Schüsse fanden nicht ihr Ziel. Dadurch war seine Motivation natürlich weg und er konnte auch auf der Laufstrecke nichts mehr aufholen. Die Betreuer stellten schliesslich fest, dass im Gegensatz zum Einschiessen das Gewehr eine Stufe höher auf dem Böckli lag und er das nicht korrigierte. Dadurch liessen sich seine Fehler am Schiessstand erklären. Laurin wird sicher im nächsten Wettkampf diese Fehlerquelle beheben und sein gewohntes Schiessniveau ereichen können. Bei den M13 waren Björn und Kjetil am Start. Sie mussten 3x Liegendschiessen und 4x 600 Meter laufen. Da ich und Susanne das gleiche Programm bei den Volksbiathleten zu absolvieren hatten, war der Vergleich natürlich interessant, vor allem natürlich mit mir. Ich kann es vorweg nehmen, ich wurde geschlagen. Obwohl ich mich bei der Laufzeit noch knapp durchsetzten konnte, wurde ich in der Endabrechnung wegen der langsameren Schiesszeit und auch mehr Schiessfehlern von den beiden geschlagen. Mit der zweitbesten Schiessleistung und der drittbesten Laufzeit wurde Kjetil sehr guter 3. Björn erreichte mit 4 Schiessfehlern und der viertbesten Laufzeit den guten 5. Rang. Wie bereits angesprochen sind Susanne und ich bei den Volksbiathleten gestartet. Susanne schoss zum ersten Mal mit dem Kleinkalibergewehr. Das war dann wahrscheinlich auch der Grund warum 13 Schüsse nicht den Weg ins Ziel fanden. Da sie gegen ihre Konkurrentinnen auch auf der Laufstrecke das Nachsehen hatte, resultierte für sie der 8. Schlussrang. Nun noch kurz zu meinem Abschneiden. Für mich war es ebenfalls der erste Biathlonwettkampf mit dem KK-Gewehr. Obwohl ich schon damit geschossen hatte und beim Einschiessen 8 von 10 Schüssen getroffen hatte, musste ich feststellen, das der Druck im Wettkampf doch ein ganz anderer ist. Dazu kam noch die Speakerin, die mit ihrer Moderation meiner Schiesseinlagen den Druck noch erhöhte. Nach drei Fehlern im 1. Schiessen konnte ich mich im zweiten Schiessen steigern und den Schiessstand nach nur einem Fehler verlassen. Dadurch wollte ich im dritten Schiessen dann zu viel und schoss nochmals 3x daneben. Ich schloss das Rennen damit auf dem 7. Rang ab. Das Fazit des Wettkampfes fällt somit durchzogen aus. Aber es bietet sich Ende Oktober am letzten Sommerbiathlon in Einsiedeln nochmals die Chance es besser zu machen und das nötige Selbsvertrauen für die Winterwettkämpfe zu holen. Ich gratuliere allen zu ihren Resultaten und danke allen Begleitern, die bei der Betreuung geholfen haben.